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Nationalpark Jasmund

Weltnaturerbe auf Rügen
BuchGebunden
EUR24,90

Produktbeschreibung

Seit über zweihundert Jahren entfaltet Jasmund mit den Kreidefelsen von Stubbenkammer eine geradezu magische Anziehungskraft. Bis heute lassen sich Menschen immer wieder von dieser wilden, grandiosen Küstenlandschaft und den Wäldern der Stubnitz in den Bann ziehen. Es gibt nicht viele Gegenden in Deutschland, die so wortreich gepriesen, so zahlreich gemalt und noch zahlreicher fotografiert worden sind wie die Kreideküste von Jasmund auf Rügen.Seit über tausend Jahren beherrscht die Buche das Waldbild von Jasmund. Hier reichen Buchenwälder bis an die Meeresküste. Von der Kliffkante stürzen sie buchstäblich ins Meer, und in Uferschluchten und an zur Ruhe gekommenen Steilhängen reichen sie bis an den Strand hinab. Die wildnishafte Kreideküste von Jasmund zählt in ihrer ungestümen, vom Menschen nicht steuerbaren Dynamik zu den wenigen verbliebenen Resten von "Urlandschaft" in Mitteleuropa. Wegen ihrer Unzugänglichkeiten und extremen Steilheit wurden die Hangwälder der Kreideküste nie genutzt. Zusammen mit den ältesten, seit Jahrzehnten der natürlichen Entwicklung überlassenen Waldbeständen des Hochlandes wurden sie 2011 gemeinsam mit vier weiteren alten Buchenwäldern in Deutschland in Erweiterung der Urwälder der Karpaten zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. Seit 2017 sind sie Teil einer aus 78 Teilflächen in zwölf Ländern bestehenden Welterbestätte europäischer Buchenwälder.Mit dem Jasmund findet die fünfteilige Serie über die Weltnaturerbeflächen der UNESCO "Alte Buchenwälder Deutschlands" ihren Abschluss.
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Details

ISBN/GTIN978-3-942062-21-3
ProduktartBuch
EinbandGebunden
FormatGenäht
ErscheinungsortRangsdorf
ErscheinungslandDeutschland
Erscheinungsdatum02.10.2019
Reihen-Nr.5
Seiten192 Seiten
SpracheDeutsch
Artikel-Nr.16207432
KatalogVLB
Datenquelle-Nr.7fcb71256033405caad5e63d4e8e4010
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Autor/in

Lebrecht Jeschke (Jg. 1933) im Netzedistrikt in Polen geboren, kam als Student der Biologie in Greifswald 1953 erstmals nach Jasmund, wurde 1961 mit seiner Dissertation über "Die Vegetation der Stubnitz (Naturschutzgebiet Jasmund auf der Insel Rügen)" zum Dr. rer. nat. promoviert. Als Mitarbeiter des Instituts für Landschaftsforschung und Naturschutz hat er 1957 als erste Dienstaufgabe an der Festlegung von Naturwaldzellen im NSG Jasmund mitgewirkt und bereits 1964 eine Aufwertung des Naturschutzgebietes Jasmund zu einem Nationalpark angeregt. Zahlreiche Naturschutzgebiete im heutigen Mecklenburg-Vorpommern und in der Uckermark sind ihm zu verdanken. Hans Dieter Knapp (Jg. 1950) ist auf Rügen geboren und aufgewachsen, kam mit einem Klassenausflug 1960 erstmals nach Stubbenkammer, erforschte als Schüler die damals noch reiche Orchideenflora von Jasmund und Rügen, ließ als junger Naturschutzhelfer alte Eichen unter Schutz stellen und schlug Flächen-Naturdenkmale auf Rügen vor. Nach Biologiestudium in Greifswald und Halle/Saale promovierte er 1978 zum Dr. rer. nat., legte als Kustos am damaligen Müritz-Museum u. a. den Grundstock für ein Mecklenburg-Vorpommern Herbarium, forschte mit Lebrecht Jeschke zur Landschaftsgeschichte von Rügen. Mit der Bürgerinitiative Müritz-Nationalpark regte er 1989 das Nationalparkprogramm der DDR an und entwarf 1990 u. a. die Verordnung für den Nationalpark Jasmund. Gemeinsam mit Lebrecht Jeschke konzipierte er die Internationale Naturschutzakademie Insel Vilm, die er als Direktor und Professor am Bundesamt für Naturschutz bis zu seiner Pensionierung 2015 leitete. Dort war er maßgeblich an der Nominierung der alten Buchenwälder Deutschlands für die Welterbeliste beteiligt und initiierte die "Europäische Buchenwald-Initiative" und das "Buchenwälder-Netzwerk Europas.

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