Merkliste
Die Merkliste ist leer.
Der Warenkorb ist leer.
Kostenloser Versand möglich
Kostenloser Versand möglich
Bitte warten - die Druckansicht der Seite wird vorbereitet.
Der Druckdialog öffnet sich, sobald die Seite vollständig geladen wurde.
Sollte die Druckvorschau unvollständig sein, bitte schliessen und "Erneut drucken" wählen.

Dem wird der Abgrund seine letzte Zuflucht sein

Beiträge zu Qur ân und Orientalistik (1926-1940)
BuchGebunden
EUR52,00

Produktbeschreibung

Neben den hier gedruckten fünfunddreißig Beiträgen von und über den Orientalisten Otto Pretzl enthält dieser Sammelband eine umfassende Einführung in Leben und Werk und eine vollständige Bibliographie seiner akademischen Arbeiten mit gesamt fünfundzwanzig Einträgen, die der Herausgeber Michael Fisch an dieser Stelle erstmals präsentiert. Die Orientalisten Gotthelf Bergsträßer, Paul Kunitzsch, Walter Otto, Wilhelm Printz, Alexander Scharff und Anton Spitaler sind ebenso mit Einzeltexten vertreten, wie Otto Pretzl selbst. Dieses Buch stelle eine umfassende Auswahl von über zwanzig Arbeiten zu Qur ân und Orientalistik, zum Alten Testament und zum Islam vor, die ergänzt werden um Faksimiles und Berichte, Artikel und Nekrologe und um acht Beiträge von Gotthelf Bergsträßer zum »Corpus Coranicum«. Hier wird keineswegs ein isoliert arbeitender Akademiker vorgestellt, sondern ein korrespondierendes Beziehungsgeflecht der deutschen Orientalistik in den Zeiten vor dem, in dem und nach dem Nationalsozialismus präsentiert. Zahlreiche Texte von Otto Pretzl, die zum Teil schwer zugänglich und weder in Bibliotheken noch im Internet auffindbar sind, gelangen hier zum Abdruck. Von den gesamt fünfundzwanzig Veröffentlichungen, die dieser Orientalist in den fünfzehn Jahren seines Schaffens von 1926 bis 1940 veröffentlicht hat, kommen in diesem Sammelband in teilweise überarbeiteter Form und kommentierter Fassung zwanzig Beiträge erneut zur Veröffentlichung.Diese Publikation ist dem deutschen Orientalisten Theodor Nöldeke (1836-1930) gewidmet.Otto Pretzl (1893-1941) wurde im Alter von dreiunddreißig Jahren an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert und nur zwei Jahre später habilitierte er sich dort. Der ausgebildete Alttestamentler habilitierte sich 1933 im Alter von vierzig Jahren von der theologischen in die philosophische Fakultät mit dem gewählten Schwerpunkt Islamwissenschaft und Semitistik um. Nach dem überraschenden Tod seines akademischen Lehrers Gotthelf Bergsträßers (1886-1933) im gleichen Jahr wurde Otto Pretzl zu dessen Nachfolger bestimmt, zunächst 1934 als außerordentlicher und schließlich 1935 als ordentlicher Professor für orientalische Sprachen an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Neben eigenen Forschungsinteressen führte Pretzl vor allem das von Bergsträßer initiierte Projekt eines historisch-kritischen Kommentars mit dem Titel »Corpus Coranicum« fort. Gemeinsam verantworten Bergsträßer und Pretzl die Neubearbeitung des dritten Bandes der »Geschichte des Qôrans« von Theodor Nöldeke (1836-1930), die unter dem Titel »Die Geschichte des Korantexts« in Einzellieferungen in den Jahren 1926, 1929 und 1933 und als Gesamtedition in zweiter und umgearbeiteter Auflage 1938 erschien und bis heute die westliche Qur ân-Forschung prägt.Michael Fisch ist Inhaber des Walter-Benjamin-Lehrstuhls für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturwissenschaften (Walter Benjamin Chair) an der Hebrew University of Jerusalem. Er veröffentlichte ein kommentiertes Verzeichnis deutschsprachiger Koran-Ausgaben »umm-al-kitâb« (2013) und ein internationales Verzeichnis historisch-kritischer Koran-Forschung »ulûm-al-qur ân« (2018). Zuletzt publizierte er eigene Beiträge zur Qur ân-Forschung unter dem Titel »Siehe, der Mensch ist wahrlich in Verlorenheit« (2019) in der von ihm herausgegeben Buchreihe »Beiträge zur transkulturellen Wissenschaft«. Hier erschien zudem seine Edition der Beiträge zu Qur ân und Orientalistik des deutschen Orientalisten August Fischer unter dem Titel »Was lehrt dich zu wissen, was der Abgrund ist?« (2020).
Weiterlesen

Details

ISBN/GTIN978-3-89693-756-8
ProduktartBuch
EinbandGebunden
ErscheinungsortBerlin
ErscheinungslandDeutschland
Erscheinungsdatum27.01.2021
Reihen-Nr.14
SpracheDeutsch
Gewicht552 g
Artikel-Nr.19361050
KatalogVLB
Datenquelle-Nr.a551c6fe8d8347f58d0115e17b1787de
Weitere Details

Reihe

Bewertungen

Empfehlungen zu ähnlichen Produkten

Dieser wunderbare, mit vierundzwanzig Beiträgen bestückte Sammelband verschafft schreibenden Frauen ein Gehör. Er lässt sie von Balanceakten zwischen Brotjob und festen Schreibzeiten, Kinderbetreuung und Lesereisen, Existenzängsten und Buchverträgen berichten und wirft Fragen auf, die sich mit Parametern schriftstellerischer und kultureller Identität beschäftigen: Was bedeutet Schreiben in der Zweit- anstelle der Muttersprache? Welche Kämpfe müssen geschichtenerzählende Frauen in der realen Welt und welche auf dem Papier austragen? Die Einblicke in den Schreibtischalltag dieser versammelten Autorinnengrößen sind erhellend und ehrlich, ihre Schilderungen von struktureller Benachteiligung im Literaturbetrieb lösen eine solidarische Mit-Wut aus, auf die einzulassen es sich lohnt.
Da hat sich der "Literaturforscher" Michael Maar echt was vorgenommen - Ein Schreibworkshop mit den ganz Großen der Weltliteratur. Was ist das Geheimnis guten Stils, wer ist ein "guter Autor"? Keine Literaturgeschichte, einen Roman über Romane wollte er schreiben. Das Ergebnis ist ein Hochgenuß (sicher ganz schlechter Stil, dieses Wort). Ironisch, humorvoll, klug und kenntnisreich werden die Klassiker von Fontane bis Herta Müller, Doderer, Seghers und Proust auf stilistische Phrasendrescherei und literarische Mittelchen abgeklopft. Spoiler: Mann, Kafka, Doderer und Clemens Setz werden erwartungsgemäß gefeiert, während Handke und Jelinek nicht einmal erwähnt werden. Andererseits lobt er Hildegard Knef. Erfreulicherweise gibt es ausgiebige Zitate, Maar vermeidet schnöde Geschmacksurteile, stattdessen untersucht er die Bausteine der Sprache.

Man trifft auf Autoren und Autorinnen, die man immer wieder und einige, die man nie wieder lesen möchte. Dieses Buch hilft bei der Begründung.
Vielleicht die bizarrste Neuerscheinung dieses Frühjahrs. Erich Fried, viel gelesener Dichter und eine Ikone der Friedensbewegung pflegte in den Achtzigern eine intensive "Brieffreundschaft" mit Michael Kühnen, dem bekanntesten Neonazi und Holocaustleugner seiner Zeit. Der Kontakt entstand nach einem geplatzten gemeinsamen Talkshow-Auftritt. Fried suchte den Dialog, wollte überzeugen. Kühnen wollte das Gesprächsangebot eines berühmten jüdischen Dichters schon aus Gründen der Publicity nicht ausschlagen und zeigte sich offen. Fried hielt Kühnen für intelligent und geistig beweglich und hatte den festen Willen, ihn wenigstens davon zu überzeugen, dass es den Holocaust gegeben hat. Das ist ihm nicht gelungen. Erstaunlich ist der gegenseitige Respekt und durchaus freundliche Ton der Briefe. Das mag man naiv nennen oder als Ausdruck von Frieds Humanität empfinden, es ist jedoch streckenweise nur schwer erträglich.

Trotzdem ein wichtiges und lesenswertes Zeitdokument. Verstörend.
Jane Austen is a writer ruined by TV adaptation (before you all start writing letters, I know there are good ones). Despite two centuries of inclusion in the canon, there are still many (and I am afraid they are mostly men) who dismiss her as 'frivolous', 'saccharine' or 'unserious'. This means it is only worth continuing to discuss Austen with people if they either don't use any of the aforementioned adjectives or if, by the latter, they mean, she is one of the funniest writers in English (full stop). If you don't know this already, the first page of 'Persuasion' will convince you, and then her biting, satirical commentary on Georgian society will show you that far from reverently writing about it out of admiration, she irreverently lambasts it and its eccentric snobbish hierarchy (people who write her off will probably say John Oliver likes Trump because both wear suits). If you don't believe me (and even if you do), read her (and start with 'Persuasion') before you watch her.

Autor/in

Schlagworte